27.9.—2.10.2022

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PROGRAMM

DEUTSCHE UND RUSSEN IM LANGEN
20. JAHRHUNDERT

STEFAN CREUZBERGER IM GESPRÄCH MIT FREDERICK STUDEMANN
SAMSTAG, 1.10. 2022 / 11h00, 
AKADEMIE DER BILDENDEN KÜNSTE WIEN, SITZUNGSSAAL

„Revolution und Umbruch“, „Terror und Gewalt“, „Abgrenzung und Verständigung“ – diese drei Begriffspaare kennzeichnen Erfahrungen, die Deutsche und Russen teilen. Durch diese Faktoren wurden nicht zuletzt auch die deutsch-russischen Beziehungen während der vergangenen hundert Jahre maßgeblich bestimmt. Es sind grundlegende Konstellationen, die das Weltgeschehen nachdrücklich beeinflusst haben und bis in die Gegenwart fortwirken. Putins Angriffskrieg auf die Ukraine, durch den das bilaterale Verhältnis schwer belastet ist, hat ihnen erhöhte Brisanz verliehen. Im Gespräch mit FREDERICK STUDEMANN (Literary Editor FT) fragt der Historiker STEFAN CREUZBERGER: Was nun, deutsch-russisches Jahrhundert?

 

/ In deutscher Sprache

Stefan Creuzberger ist Professor für Zeitgeschichte an der Universität Rostock und Leiter der Forschungs- und Dokumentationsstelle des Landes Mecklenburg-Vorpommern zur Geschichte der Diktaturen in Deutschland. Er publiziert zur deutschen und russischen Geschichte im 20. Jahrhundert und ist u.a. Mitherausgeber der Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland sowie Mitglied der Gemeinsamen Deutsch-Russischen Geschichtskommission. Sein neuestes Buch „Das deutsch-russische Jahrhundert. Geschichte einer besonderen Beziehung" (Rowohlt Verlag 2022) wurde für den diesjährigen deutschen Sachbuchpreis nominiert.

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