27.9.—2.10.2022

VHF Logo1.png

PROGRAMM

KRIEG, MIGRATION UND EINE NEUE WILLKOMMENSKULTUR?

BASIL KERSKI / RUTH WODAK
SAMSTAG, 1.10. 2022 / 15h30, 
AKADEMIE DER BILDENDEN KÜNSTE WIEN, SITZUNGSSAAL

Millionen von Menschen innerhalb Europas sind auf der Flucht. In den ersten Wochen des Russo-Ukrainischen Krieges war die Hilfsbereitschaft in den Aufnahmeländern groß. Eine “Willkommenskultur” etablierte sich auch in jenen Staaten, die der Aufnahme von außereuropäischen Flüchtenden in der Vergangenheit kritisch gegenübergestanden waren. Doch wird diese Solidarität anhalten und wird sie künftig vielleicht auch Flüchtenden aus anderen Weltregionen gelten? Vor welchen Herausforderungen stehen Menschen, die dauerhaft im Aufnahmeland bleiben (müssen), und wie ergeht es unbegleiteten Minderjährigen? Darüber sprechen der deutsch-polnische Essayist BASIL KERSKI, Direktor des Europäischen Solidarność-Zentrums in Danzig, und die vielfach ausgezeichnete Wiener Diskursforscherin RUTH WODAK.

/ In deutscher Sprache

Basil Kerski ist ein deutsch-polnischer Kulturmanager, Journalist, Politikwissenschaftler und Essayist. Seit 1998 ist er Chefredakteur des zweisprachigen deutsch-polnischen Magazins Dialog, und seit 2011 leitet er das Europäische Solidarność-Zentrum in Danzing. Unter seiner Leitung wurde das Europäische Solidarność-Zentrum 2016 mit dem renommierten Museums-Preis des Europarates ausgezeichnet.

410px-Basil_Kerski_fot._Grzegorz_Mehring_cropped.jpg

© Wikipedia

Ruth Wodak ist emeritierte Professorin für Diskursforschung an der Lancaster University (UK) und für Angewandte Linguistik an der Universität Wien. Sie ist Trägerin vieler Preise, darunter der Wittgenstein Preis für Elite Wissenschaftler:innen (1996), das Große Silberne Ehrenkreuz für Verdienste um die Republik Österreich (2011); 2018 wurde sie mit dem Lebenswerk Preis des Frauenministeriums ausgezeichnet. Sie ist Mitglied der Academia Europaea und der British Academy of Social Sciences.

wodak_2[19].jpg

© RW